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Thema: Nervösität und schlecht beim Mitspielen

  1. #1
    Torwarttalent
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    Standard Nervösität und schlecht beim Mitspielen

    Hey

    Also ich bin vor dem Spiel schon Tage vorher nervös und das seit Jahren. Was sind eure Tipps zum runterkommen? Ich habe total Angst Fehler zu machen und zu versagen..

    Und ausserdem ich verschätze viele langen Bälle und ich weiß nie ob ich rauskommen soll oder nicht. Habt ihr da gute Tipps?

    Selbiges auch bei Flanken und Ecken.

  2. #2
    Blickfeld
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    Standard

    Was Flanken und lange Bälle angeht: Erfahrung und Training. Zwar hat man beim Training weniger Leute um/gegen sich wie im Spiel. Aber allein durch das Pflücken bekommst du ein besseres Gefühl. Außerdem immer dann mit dem Gedanken hin: DAS IST MEIN BALL !
    Was die Nervösität angeht. Achte auf deine Atmung bzw Atme bewusst. Such dir auch Rituale und fokussiere dich deine Aufgaben.
    Wer immer gut aussieht, bei dem fällt es irgendwann nicht mehr auf. (Toni Schumacher)

    Handschuh-Sammler (153 Paar, Stand 13.07.2018) und ausgewiesener Tester sowie Berater

  3. #3
    Blickfeld Avatar von motörmatze
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    Vorm Spiel nervös zu sein ist keine schlimme Sache, etwas Anspannung gehört immer dazu. Wichtig ist, dass du im Spiel diese Nervosität ablegst und dich konzentrierst.
    Jeder Ballkontakt sollte dir Sicherheit geben, bleib ruhig und mach dein Ding. Wie isses denn aktuell, hält deine Nervosität im Spiel an? Am besten nicht​ über all zuviel nachdenken, die meisten Sachen kommen intuitiv. Ansonsten natürlich Sicherheit übers Training holen, alles andere kommt dann. Und immer dran denken: du stehst nie allein aufm Platz, die anderen sind auch noch da!
    Kleine Phrase zum Schluss: Angst haben ist okay, man darf nur nicht zuviel davon haben.
    Kopf hoch, das wird mit mit Geduld und Übung!

  4. #4
    Amateurtorwart
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    Standard

    Leider kennen wir uns zu wenig, sodass ich nicht weiß, ob etwas von dem dabei ist, was dir helfen kann?

    Wenn es nur eine überhöhte Form von Angst ist, dann läßt es sich meist ganz gut mit einer der beiden Methoden reduzieren:

    1. Methode: Man läßt anfängliche Angst zu, weil man weiß, dass die spätestens nach dem ersten Ballkontakt verschwunden ist.
    2. Methode: Man denkt kurz vor dem Spiel an eine schwierige Situation, die man jedoch erfolgreich gemeistert hat (in innere Meisterstimmung versetzen)

    Angst gehört zum Menschen. Sie schützt in vor unüberlegten Handlungen. Es ist also kein Mut, sich kopfvoran in ein Spielergetümmel zu stürzen ohne konkreten Plan an den Ball kommen zu können, sondern Dummheit.

    Leider wird aber das Nachwuchs-Torwarttraining in vielen Vereinen vernachlässigt. Dann werden Kinder ins Tor gestellt, ohne das man ihnen zeigt, wie sie sich vor schmerzhaften Ball- und Gegnerkontakten schützen können. Sicher hat es jeder von euch schon mal gesehen, wie Neulinge oder Keeper ohne jegliches TW-Training wie folgt reagieren:

    1. Oberkörper und/oder Kopf wegdrehen
    2. sich ducken und mit ausgestreckten Armen den Ball über den Kopf abwehren wollen
    3.aufgrund falsch gewählter Distanz und/oder falscher Körperhaltung den Ball in den Unterleib oder an den Kopf bekommen

    Solange es sich um Kinder im unteren Jugendbereich handelt mag das Risiko von Verletzungen noch überschaubar sein. Sie nimmt jedoch zu, wenn Keeper ohne jegliche Ausbildung ab der C-Jugend mit den Beinen voran oder mit angezogenem Knie mit Tempo und höherem Körpergewicht in die Angreifer hineinkrachen, weil sie keine technisch-taktische TW-Ausbildung erhalten haben.

    Also, wenn es nach mir ginge, dann sollte spätestens ab der C-Jugend kein Keeper mehr ins Tor gelassen werden, der nicht wenigstens eine Ausbildung in den Grundfertigkeiten erhalten hat. Vielleicht haltet ihr es für übertrieben? Mir ging es nach den ersten Finger- und Handwurzelbrücken auch noch so. Aber ich kam beim ersten Schlüsselbeinbruch ins Grübeln und nach dem ersten Kreuzbandbruch sah ich die Notwendigkeit einer Grundausbildung für Kepper als zwingend gegeben. Wie sind da eure Erfahrungen?

    Sorry, ich bin ein wenig ausschweifend geworden. Was ich damit sagen wollte: such dir einen Torwarttrainer, der das mit dir trainiert, worin du dich unsicher fühlst. Mach vor jedem Spiel ein kleines Warm-Up, bei der du dir für die häufigsten Situationen in der Ziel- und Raumverteidigung und der Spieleröffnung die nötige Sicherheit holst. Wenn du dann noch Angst hast, dann wird sie schon nach dem ersten Ballkontakt der Freude auf die kommenden Wettkampf-Herausforderungen weichen.

  5. #5
    Freizeitkeeper Avatar von Leutner
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    Standard

    Dieses Problem hatte ich zum Glück noch nie

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