Immer wieder frage ich mich, inwiefern die "Spieleröffnung" so ein entscheidendes Gewicht hat, daß man Torleute ausschließlich oder hauptsächlich darauf drillt.... und den Rest als völlig nebensächlich abtut...
Torspieler, auch hier steht der Fussballspieler mehr im Fokus, als der Torverhinderer... immer noch fehlt mir, wie viele Spiele der Torwart entscheidet, indem er einen Pass spielt, ein Spiel eröffnet ... und im Vergleich dazu, diese wenigen Prozent, wo der Torwart eben ein Tor verhindern muss...
Beispiel Wochenende - das Spiel geht 1:2 aus, zwei recht unglückliche Gegentore fallen.
Das Eine ist ein Fehler, daß andere eine unglückliche Verteidigung.
Auf der Gegenseite das Gegentor ein Distanzschuss...
Beide Torleute haben keinen einzigen Fehlpass gespielt und auch alle Spieleröffnungen gingen direkt zum eigenen Mitspieler. Keine Spieleröffnung führte zu einem Tor, kein Passspiel leitete eine direkte Torchance ein.
Aber das eine Gegentor war unglücklich, weil ein Heber ins lange Eck aus der Standzone... unglückliches Stellungsspiel, inkorrekte Beinarbeit - darf man gern mal halten
Das andere Gegentor eine nicht geglückte Querpassverteidigung, hinten steht der Spieler lang und schiebt unbedingt ein.
Der Fernschuss schlägt ein, doch der Torwart hat keinen Abdruck - mit Abdruck hält er den Ball... kein Muss Ball, aber ein Kann Ball
Somit entscheiden nicht die offensiven Fähigkeiten, noch das Mitspielen der Torleute dieses Spiel... sondern die defensiven Fertigkeiten...
Modernes Torwartspiel?




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