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Ich stehe nach wie vor zu einem varianten und abwechselungrreichen Training. Dazu gehört auch die Ballverarbeitung und Passübungen. Der Torwart sollte für jede denkbare Situation des Spiel im Trainng gute Lösungen erarbeitet haben.
Gar keine Frage, dass Training variantenreich und abwechslungsreich sein soll. Und jedes Training in jedem Sport dient dazu, sich bestmöglich auf den Wettkampf vorzubereiten (Wenn das nicht sogar die Definition von Training ist). Sonst wäre es Bolzen im Park, oder so. Das ist überhaupt nicht der Diskussionspunkt.
Zitat Zitat von twtrainer Beitrag anzeigen
Nur Ballbatterien aus unterschiedlichen Distanzen aufs Tor zu ballern, fordert und fördert den Torwart nicht ausreichend. Denn es ist ein Zermürbungstraining, bei dem erst dann Schluß ist, wenn der Keeper auf allen Vieren vom Platz kriecht.
Wenn du was anderes meinst, dann schreibe es bitte!
Keine Ahnung, welches Trauma Du hast.
Ich habe irgendwann weiter oben geschrieben, dass ich mir ausdrücklich NICHT das 80er Training zurück wünsche. (Mal schön bei den Fakten bleiben.)
In irgendeiner Form - und die darf auch kreativ mit Gänseblümchen sein - brauchst Du Wiederholungen von Grundbewegungen ZWINGEND. Nicht durchgängig oder ausschließlich, aber Du brauchst sie.
Und in meinem Dafürhalten ist es da etwas wie mit Kleinkindern: Abwechslung muss gar nicht sein. Im Gegenteil.
Und denk immer daran, dass der Ausgangspunkt Erwachsene sind, sagen wir mal, Spieler 22 aufwärts.

Ich kann nur sagen, dass ich mich immer gut gefühlt habe, wenn ich gespürt habe, dass eine bekannte Übung gut lief, weil ich wusste worauf es ankommt. Wenn sich alles richtig anfühlt: Ballkontakt, Auftaktbewegung, Landung, Dynamik.
Wenn es mal ein Problem oder eine Verletzung gab, hatte ich einen Maßstab, was alles schon wieder geht. Und ob es gut ist.

Das was Steffen beschreibt "ahh, der war auch schwer, den kannste mal kassieren", diese komische Entschuldigungshaltung, gepaart damit, dass nicht genug Fokus und Arbeit und Fleiß in Grundlagen gesteckt wird, sorgt dafür, dass Keeper nicht mehr so im Fokus stehen und sportlich auch nicht mehr den Stellewert haben, wie noch vor 10, 15 Jahren.
Wo es dann auch mal hieß, "da reicht es nicht, den Ball einfach aufs Tor zu bringen". Weil das alles sicher gehalten worden ist.