Umfrageergebnis anzeigen: Wechsel von Fährmann zu Nübel okay?

Teilnehmer
29. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, Nübel ist einfach besser drauf!

    16 55,17%
  • Nein, Fährmann ist die klare Nummer eins!

    10 34,48%
  • Keine Meinung!

    3 10,34%
Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Thema der Woche: Wechsel von Fährmann zu Nübel okay?

  1. #1

    Ausrufezeichen Thema der Woche: Wechsel von Fährmann zu Nübel okay?

    Schalke 04: Fährmann vs. Tedesco: "Bin kein Masochist"

    Schalke 04 Trainer Domenico Tedesco (33) hat seinen Kapitän, Ralf Fährmann, auf die Bank gesetzt! Das sorgte nicht nur in den Medien, sondern auch bei den Fans und im Umfeld für einiges an Unruhe gesorgt. Dennoch ging der Wechsel auf und Schalke gewann 2:1 gegen Wolfsburg. mehr
    torwart.de-Team

  2. #2
    Nationale Klasse
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    Nübel hat zweimal gut gehalten, zeigte aber auch zweimal gewisse Unsicherheiten. Mal sehen, wie es weitergeht.

  3. #3
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Ohne die Mannschaft zu kennen, ohne den Blick auf das Training zu haben, sind alle Aussagen einfach nur spekulativ. Was sehen wir denn? Was die Torleute in den Spielen "anstellen" - nicht aber, wie diese sich in der Kabine, im Bus, im Clubraum, in der Folterkammer oder auch einfach auf dem Trainingsplatz verhalten, wie diese an den Übungen sich beteiligen und wie diese in den Übungen mitmachen, ja welche Leistung sie dort abrufen können.
    Ein Torwart ist doch nicht auf die 90 Minuten Bundesliga beschränkt, sondern viel, viel ist da auch, was und wie es zur Mannschaft steht, wie er sich gibt, etc.

    Nübel ist kein Schlechter, mit vielleicht einem kleinen Hang zum Drama (Ball kommt auf den Mann, anstelle sicher zu stehen, machen wir eine "Weltklasse-Parade" daraus...) - Fährmann ist gestanden und mit viel Erfahrung, wurde nicht umsonst hier immer wieder mit Tendenz zur Nationalmannschaft gesehen. Ein Routinier, der sich nun beweisen muss, der nun einfach im Training dem Youngster zeigen muss, wo der Bartel den Most holt, der Frosch die Locken hat, wo der Schmied den Hammer hängt oder der Papst die Glocken hat! Er muss dem jungen Mann im Training den nötigen Druck machen - nicht unkollegial, aber eben durch seine Leistung. Und Nübel wird nur besser, wenn er diesen Kampf annimmt, die Leistungen von Ralf im Training dann nicht bloß gleicht, sondern auch in Teilen überbietet.

    Und erst einige Wochen später wird sich dann zeigen, ob das Vertrauen, welches man in Nübel setzt, auch berechtigt war.
    Oft hingegen habe ich das Gefühl, daß wenn ein Trainer sagt: "Wir müssen jeden Stein umdrehen, alles hinterfragen..." dann macht er zuallererst den Tw Wechsel, um damit auch nach aussen ein Signal zu kommunizieren, daß er wirklich alles in Frage stellt.... doch oft genug gingen gerade diese "Signale" nach hinten los, oder / und brachten vor allem keinen wirklichen Erfolg.
    Zu oft denke ich mir, daß solche Wechsel nicht wirklich Einfluss, noch wirklich Stabilität in das System der 11 Spieler bringen und das es oft auch nur ein Signal war, wenn der Trainer sonst nicht mehr wirklich weiter weiß, aber man von Ihm Aktionen erwartet...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  4. #4
    Amateurtorwart
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    " ...machen wir eine "Weltklasse-Parade" daraus..

    Genau dieses Problem habe ich jedes Wochenende, wenn ich mir die Leistungen unserer Torleute anschaue. Denn warum werden die haltbaren Bälle immer häufiger abgelenkt, anstatt sie zu fangen? Vermutlich, damit sie als Videoclip im Netz landen oder von der Presse vervielfältigt in die Wohnzimmer der Fussballfans gelangen, die sich für spektakuläre Torwartparaden mehr interessieren, als für gute Torwartarbeit.

    Auch, wenn es mich ärgert, wie man aus einfachen Bällen "Weltklasse-Paraden" macht, dann sehe ich darin zunächst einmal die Aufgabe seiner Trainer, ihm derlei Unarten abzugewöhnen. Denn was nützt mir das Ablenken, wenn dann die anschließende Ecke zum Gegentor führt bzw. der Gegner den Nachschuß verwandelt?

    Die Leistungen neben dem Wettkampf zu vergleichen, dass ist wohl kaum möglich? Auch wenn unbewußt der Sympatiefaktor sicher eine gewisse Rolle spielt, kommt es auf allein auf die Schlüsselszenen an, die man so objektiv wie möglich beurteilen sollte.

    Das Fährmann mit seinen 31 Jahren mehr für seine Fitness tun muß, als der U 21 Nationalkeeper Nübel, wird wohl nicht sonderlich verwundern.

    In den USA gibt es über die konservative Leistungsbeurteilung hinaus die Wahl des "wertvollsten Spielers" in der Mannschaft. Hierbei wird die kontinuierliche Leistung in Kombination mit dem besonderem Engagement in Rechnung gestellt. Ferner wird berücksichtigt, dass es individuelle Unterschiede in der Beurteilung und Gewichtung geben kann.

    Wer als Mannschaftstrainer über den Spieler richtet, über dessen Leistung eigentlich sein Torwarttrainer am besten urteilen kann, der hat wohl längst schon das Ende seiner Trainerkarriere im Verein erkannt. Denn der Torwart eignet sich bar nicht als Bauernopfer, weil ihm eine Schlüsselfunktion obliegt.

    Wenn man allerdings 2 gute Keeper hat, dann spricht nichts dagegen, beiden eine faire Chance zu geben. Aber dann muß man kein großes Tamtam darum machen, um sein Geltungsbedürfnis zu befriedigen. Ich sehe deshalb den Wechsel als eine Form der Positionsrotation an, von der beide Keeper profitieren können, wenn sie daraus neue Erkenntnisse für sich gewinnen können. Deshalb habe ich mich auch nicht an der Umfrage beteiligt.

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