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Thema: Tomas Koubek (Augsburg. BL)

  1. #1

    Standard Tomas Koubek (Augsburg. BL)

    Augsburg: Tomas Koubek turbulenter Start!

    Tomas Koubek wollte unbedigt in die Bundesliga: Da kam der Anruf des FCA passend -dennoch erlebte er turbulente, erste Wochen bei den Donauschwaben. Enttäuschend dürfte vor allem auch das Aus im DFB-Pokal gegen Verl gewesen sein und nun das 1:5 gegen den BVB! mehr
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  2. #2
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    Nach der TV-Zusammenfassung würde ich Koubek eine Mitschuld an den ersten vier Toren geben. Beim ersten Gegentor erinnert mich seine lasche Fußabwehr an die früheren Pausenhofspiele mit dem Tennisball. Um es positiv zu beschreiben: da ist noch viel Luft nach oben.

    https://www.youtube.com/watch?v=3M0InaVhRUE
    Geändert von eugen (20.08.2019 um 11:34 Uhr)

  3. #3
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    Die ersten 3 sind seine, er faselt da was von Sprachschwierigkeiten. Das sah teilweise schon peinlich aus



    der Wächter

  4. #4
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    Tja, ich kann nicht entscheiden, ob die beiden ersten Tore seine Fehler waren oder einfach nur extrem unglücklich (dann müsste man das vierte aber auch noch dazunehmen).
    Das sah auf jedem Fall extrem schlecht aus. Das dritte ist natürlich ein Bock, der so in der Bundesliga nicht passieren darf.

    Insgesamt wirkt Koubek auf mich sehr behäbig. Auch das Spiel in Verl sah schon nicht gut aus.

    Warten wir's ab, ob er sich noch steigert und Augsburg helfen kann. Ich hab zwar nur die kurzen Ausschnitte der beiden Spiele gesehen, aber meine Einschätzung ist, dass da grundsätzliches fehlt (Stichwort "behäbig").

  5. #5
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    Erst einmal meinen großen Respekt an die BVB-Angreifer und ihre "Übungsleiter" für die tollen Angriffsvarianten!

    Dann wünscht man Augsburg einen Torwart, der die nötige Ruhe hat, die Dominanz in Tornähe ausstrahlt und so den ein oder anderen individuellen Fehler der Vorderleute korrigiert.

    Schaut man sich die Gegentore etwas genauer an, so entdeckt man eine seltsame Fußstellung, die sich jedoch über den gesamten Körper erstreckt, sodass jeweils ein bißchen Körperspannung zu fehlen scheint. Weil zu wenig Druck auf den Vorderfüßen liegt, entsteht kein fließender Bewegungsablauf zwischen Körperspannung und -streckung. Es wird zunächst die Hüftbeugung zu einer -streckung. Der nunmehr aufrechte Oberkörper führt zu keiner stabilen Beschleunigung aus der vorwärts orientierten Gleichgewichtsposition. Der ballnahe Fuß verläßt zu spät seine Position, sodass keine gute Fußabwehr mit Richtungssteuerung gelingt.
    Es ist für meinen Geschmack nur eine kleine Nuance, mehr nicht.

    Dass mir das aktualle Stellungsspiel (kleben an der Linie) vieler Keeper mißfällt, braucht nicht extra erwähnt werden. Hierzu mag vielleicht ein wenig das "Zonen-TW-Training" im Ausbildungsbereich beitragen? Hier werden Dinge vereinfacht, die sich in der Realität mit zunehmden Herausforderungen komplexer darstellen. Denn hier wird zumeist ein Standard trainiert, bei dem sich ein Angreifer immer in einer Richtung zum Tor bewegt und dann entweder schießt, dribbelt oder ein finaler Steilpaß erfolgt. Spielnah wäre es jedoch, sich beim Stellungsspiel mit dem Raum vor dem Tor etwas näher zu befassen, dabei unterschiedliche Distanzen, das spezielle Stellungsspiel beim halbhohen Schuß oder Paß zu trainieren. Es gibt nicht nur eine Torfläche, sondern es entsteht aus unterschiedlichen Distanzen bzw. Ballhöhen eine Tortiefe, die verteidigt werden will.

    Denn überall hinzuspringen, dass war gestern, weil dazu der Ball lange genug unterwegs sein mußte. Die technischen und taktischen Fähigkeiten der Feldspieler haben zugenommen. Sie können auf engstem Raum perfekt passen, dribbeln und zum Torabschlu kommen. Das blitzschnelle Erkennen einer komplexen Situation, bei denen sich alle ballnahen Spieler permanent in unterschiedliche Richtungen bewegen, dabei Lauffinten planen, stellten den Torwart vor hohe Herausforderungen. Das Zonen-TW-Spiel von Christian Lasch mag ein guter Anfang für die Nachwuchskeeper sein, aber es bedarf vielfältiger Arbeit möglicher Varianten, je höher das Anforderungsprofil wächst.

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