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Thema: Koubek, Tomas - FC Augsburg

  1. #1
    Blickfeld
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    Standard Koubek, Tomas - FC Augsburg

    Mal wieder ein Gegentor auf seine Kappe. Das 0 - 2 ist sein Ding. Keine Ahnung was er da wollte, spekuliert und verloren ?

    https://www.youtube.com/watch?v=GrkoTSgQo9A



    der Wächter

  2. #2
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    Da hat er ein wenig gezockt. Wenn der Stürmer ihn nicht auf den Rücken bekommen hätte, hätte er evtl. eine Chance gehabt, den Ball zu erreichen (wäre aber auch sehr sehr knapp geworden).

  3. #3
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    Augsburg und seine Keeper, darüber könnte man wohl schon ein dickes Buch schreiben!

    Da fällt einem manchmal nichts mehr ein, aber vieles auf! Insbesondere die noch auf "Testmodus" häufig nicht funktionierende Abstimmung zwischen Kette und dem Keeper. Wäre sicher sinnvoll, dass auch mal aus Sicht des Keepers zu trainieren. Denn in allen Gegentoren konnte man falsche Entscheidungen im Stellungsspiel der Defensive feststellen. Wenn Augsburg in der Liga bleiben will, sollte das schnellstmöglich intensiv trainiert werden.

  4. #4

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    Hätte man Jens Lehmann ev. doch behalten sollen?
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  5. #5
    Blickfeld
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    Lehmann war Co Trainer kein Torwart Trainer


    der Wächter

  6. #6
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    Man hat ja einen mit UEFA-Torwarttrainer-A-Lizenz ausgezeichneten Keeperscoach beschäftigt.

    Schaut man sich allerdings das Anforderungsprofil und die Ausbildung ein bißchen näher an, dann wird schon deutlich, dass manches noch in den Kinderschuhen steckt und man sich nicht unbedingt auf diese erst 2017 eingeführte Lizenz verlassen sollte.

    Der Punkt ist einfach, dass sich gerade im taktischen Verhalten der Keeper sehr viel verändert hat. Doch vielfach wird immer noch nach meiner Meinung viel zu viel Technik trainiert, obwohl aus den Statistiken hervor geht, dass dort sehr wenig Fehler gemacht werden. Das Fangen eines Balles funktioniert noch genauso wie vor 20 oder 30 Jahren.

    Es sollte m.E. viel mehr "Entscheidungstraining" und seine höheren Ansprüche an die Handlungsfähigkeit, Beweglichkeit, Schnelligkeit gemacht werden. Man muß gar nicht so weit weg suchen! Da gibts einige Keeper in der Bundesliga, die gute Orientierungshilfen im Entscheidungsverhalten liefern. Z.B. Manuel Neuer für Entscheidungen an und ausserhalb des Strafraums, Yann Sommer für Entscheidungen im 5-er Bereich. Auch Nübel bringt hier einiges an guten Aktionen für die Trainer-Weiterbildung mit.

    Leider hat es der DFB nicht geschafft, das vorhandene Know-How zu bündeln, sodass nicht immer klar ist, wer nun Lehrer und wer Schüler sein soll! Das macht die Arbeit nicht leichter!

  7. #7
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    Katastrophale Leistung beim 1-5 gegen Gladbach bei den Gegentoren, alle waren vermeidbar. Bei den ersten dreien kassiert er dreimal die Schüsse ins kurze Eck, wobei er den Körper nicht richtig rausstreckt. Über das vierte Tor braucht man nicht zu sprechen und beim fünften Tor dreht er sich weg und macht so den Weg frei.

  8. #8
    Blickfeld
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    Hier die Bilder.

    Das 4. ist schon lächerlich, wenn der nächste Woche wieder sielt würde ich als Nr. 2 durch drehen und den Trainer mal fragen wieso


    https://www.youtube.com/watch?v=lN_H5KyyZwU



    der Wächter

  9. #9
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    Erst 3 x falsche Körperhaltung - Koubek steht sehr breitbeinig, weshalb die Gewichtsverlagerung zum Abkippen zu lange dauert. Beim letzten Gegentor sollte man ihn fragen, was da genau passiert ist? Mir erscheint es, als ob er gar nicht auf den Rückpaß vorbereitet ist? Denn sonst hätte er seinem Mitspieler durch die Richtungshand anzeigen können, zu welcher Körperseite er den Rückpaß haben möchte? Es könnte auch sein, dass er eine Entscheidung, wohin er passen möchte, im letzten Moment rückgängig gemacht hat, was in der verzweifelten Tat endet, dem Gegner den Weg zum Ball zu erschweren. Aber selbst der Antritt wirkt zu langsam.

    Solche Szenen passieren jedes Wochenende. Zumeist wird nur nach dem Sündenbock gesucht. Manchmal ist es der Keeper, öfter der Trainer (als schwächstes Glied in der Kette). Doch was nützt es den Schuldigen gefunden zu haben, wenn doch keine Ursachenanalyse erfolgt, sondern danach Personen ausgetauscht werden. Die Hoffnung es würde dannach schon irgendwie besser werden, läßt sich derzeit nicht erkennen?

  10. #10

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    Aber auch hier beim 2. Gegentreffer, der kommt doch genau auf seine Seite?
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  11. #11
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    Damit setzt der Trainer das Leistungsprinzip außer Kraft, was ihn früher oder später den Posten kosten wird:
    http://www.fussballtransfers.com/nac...-schutz_110094

  12. #12
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    Fast allen Profi-Trainern kostet es irgendwann den Job. Denn egal, was warum passiert, er trägt die Verantwortung.

    Wir beobachten derzeit einen Übergang von Verbesserung durch (konstruktive) Kritik in (konstruktives) Lob. Wenn z.B. ein Keeper mehrfach gepatzt hat, dann kann ich ihm klar machen, dass das seinen Job kostet, wenns so weiterläuft. Aber das wird er selbst ganz genau wissen, weshalb ihm diese Kritik auf den zweiten Blick wenig bringt. Ja, sie kann (je nach Charaktertyp) zu Leistungsblockaden führen. Denn er wird aus einer übergroßen Angst vor Fehlern, seinen Kopf nicht frei bekommen und sich dann nicht in allen torentscheidenden Situationen mit voller Konzentration ans Werk gehen. Die meisten Profi-Keeper sind nach dem Spiel nicht kaputt von der körperlichen, sondern von der geistigen Anstrengung.

    Macht es also einen Sinn, auf seinen Patzer draufzuhaun, wenn der sowieso schon mental am Boden ist? Ein Trainer "alter Schule" hätte vermutlich nach dem Motto: "was uns nicht umbringt macht uns härter" gemacht. Nur, was habe ich davon, einen Keeper, in den ich große Hoffnungen gesetzt habe, derart ins Abseits zu drängen, dass ich mich gleich wieder nach einem Neuen umschauen muß?

    Antizyklisches Führen beschreibt die Form des "kontrollierten Lobes" des Trainers über seine Spieler. Wenn jemand Mist macht, dann erkenne ich rasch, ob er es selbst erkennt. Da brauche ich dann nicht noch extra die Keule schwingen. Dafür kann ich dann besser die Momente loben, in denen er stark war. Das hilft ihm in dieser Phase besser. Ist der Keeper mal über sich hinaus gewachsen, dass ist das der richtige Moment, um ihm zu erklären, dass er mit seinen Leistungen noch längst da angekommen ist, wo er sein könnte.

    Doch im Unterschied zu früher, wo es Zuckerbrot und Peitsche als legitimes Führungsmittel gab, wird hier durch sehr fein dosiertes Lob entlang der Leistungssteigerung gearbeitet. Denn es wäre Zeitverschwendung nach einem verlorenen Spiel oder einem Patzer mit einem dicken Hals zum nächsten Training zu kommen. Du als Trainer hast es in der Hand deine Spieler mental so stark zu machen, dass sie sich jederzeit in eine "innere Meisterstimmung" versetzen können, in der sie fast unlösbare Aufgaben mit Bravour lösen.

    Mentaltrainer und Sportpsychologen gehören bereits zum Alltag im Spitzensport.

    Wie sehr die Fragen und Kommentare vieler Sportjournalisten die Profis nervt, bringt u.a. Oliver Baumann sehr gut auf den Punkt: "mir macht es teilweise keinen Spaß mehr Fußball im TV mit Kommentatoren anzuschauen" und fügt hinzu: statt sich über die schönen Tore zu freuen wird gleich mal reflexartig negativ geschaut, ob der Ball vielleicht haltbar war. (Kommentar: das sich dahinter Menschen verbergen, deren Leistung man schon deshalb nicht beurteilen kann, weil ihnen weder der Blickwinkel und zumeist auch die Fachkenntnisse dazu fehlen, wird gern übersehen)

    Ich würde mir schon wünschen, dass ich nicht mehr zu der Ausnahme stellt, die sich auf die Seite der Torleute stellt. Mir macht es ganz einfach mehr Spaß die Keeper zu loben.

  13. #13

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    Zweimal in HZ eins wieder daneben gelangt. Sky Sprecher meinte: Er schaut gar nicht aus wie ein Torwart...Er greift ständig daneben.
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  14. #14
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    Nochmal zum Gladbach-Spiel (habe das Video gerade erst gesehen):
    Bei den drei ersten Treffern erinnere ich mich an meinem Text vom August:
    Insgesamt wirkt Koubek auf mich sehr behäbig. Auch das Spiel in Verl sah schon nicht gut aus.

    Warten wir's ab, ob er sich noch steigert und Augsburg helfen kann. Ich hab zwar nur die kurzen Ausschnitte der beiden Spiele gesehen, aber meine Einschätzung ist, dass da grundsätzliches fehlt (Stichwort "behäbig").

    Das scheint sich ja zu bestätigen. Im heutigen Fußball haben die Vereine doch einen Riesen-Stab an Scouts und technische Möglichektien, Spieler zu beobachten.
    Wie kann man denn zu solch einer Fehl-Einschätzung kommen?

    Ich sage jetzt mal ganz provokativ: Wenn jemand Ahnung vom Torwart-Spiel hat, sieht er schon beim einmaligen Betrachten des Torhüter-Aufwärmprogramms, ob dieser gravierende Mängel hat oder nicht. 20 Minuten Beobachten dieses Torhüters hätten meiner Meinung nach dazu gereicht, ihn nicht zu verpflichten.


  15. #15

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    Zitat Zitat von Keeper12 Beitrag anzeigen
    Nochmal zum Gladbach-Spiel (habe das Video gerade erst gesehen):
    Bei den drei ersten Treffern erinnere ich mich an meinem Text vom August:
    Insgesamt wirkt Koubek auf mich sehr behäbig. Auch das Spiel in Verl sah schon nicht gut aus.
    Warten wir's ab, ob er sich noch steigert und Augsburg helfen kann. Ich hab zwar nur die kurzen Ausschnitte der beiden Spiele gesehen, aber meine Einschätzung ist, dass da grundsätzliches fehlt (Stichwort "behäbig").

    Das scheint sich ja zu bestätigen. Im heutigen Fußball haben die Vereine doch einen Riesen-Stab an Scouts und technische Möglichektien, Spieler zu beobachten.
    Wie kann man denn zu solch einer Fehl-Einschätzung kommen?

    Ich sage jetzt mal ganz provokativ: Wenn jemand Ahnung vom Torwart-Spiel hat, sieht er schon beim einmaligen Betrachten des Torhüter-Aufwärmprogramms, ob dieser gravierende Mängel hat oder nicht. 20 Minuten Beobachten dieses Torhüters hätten meiner Meinung nach dazu gereicht, ihn nicht zu verpflichten.

    Gibt es Videos aus seiner Zeit davor?
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  16. #16
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    Er hat`s seinem Trainer gelohnt! Natürlich war da einige Male auch das Glück im Spiel. An den beiden Toren konnte er nichts machen. Denn da haben seine Vorderleute gepennt (nicht nah genug, um den Angreifer an der Flanke/Torschuß zu hindern).
    Dafür hat er in vielen Szenen ein richtig gutes Stellungsspiel bewiesen, war nahe genug dran, um die Schüsse des Gegners zu blocken (während viele seiner Kollegen nach wie vor zur Torlinie zurück weichen) und in jeder Phase mit der nötigen Handlungsagression.
    Normalerweise sagt man, dass der Torwart dann den Unterschied macht, wenn die Teams gleichstark sind, aber hier hat Koubek durch seine Leistung den Punkt gemacht und die Bayern erneut in eine Krise gestürzt.

    Zwar konnte Koubek emotional gar nichts falsch machen, weil der Gegner eigentlich haushoch überlegen war, so dass er einfach nur (wie immer) sein Bestes geben brauchte. Aber vielleicht war seine bisherige Spielvorbereitung nur physich, aber nicht pschyisch ansprechend?

    Der Schlüssel zum Torwarterfolg scheint gefunden zu sein, nun gilt es das Puzzle in ein System umzuwandeln. TW-Trainer und Torwart müssen sich "blind" verstehen, um effektiv arbeiten zu können. Eigentlich ist es immer so, dass der TW-Trainer sich in den Hintergrund stellt und seinen Keeper in den Mittelpunkt. Doch manchmal, wie hier genügt es nicht. Dann muß auch der Chefcoach Farbe bekennen und sich schützend vor seinen Keeper stellen. Denn den wegen fehlender Leistung auszutauschen bedeutet auch für seinen Ersatz ein besonders starker Druck.

    Koubes´s Gesamtleistung gilt es genau zu analysieren (genügend Szenen dazu gibt es), um das Gute für die nächsten Spiel mitzunehmen und für einen sicheren Rückhalt in seiner Mannschaft zu sorgen.

  17. #17
    Amateurtorwart
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    Man kann nicht sagen, dass Patzer gegen Schalke hatte, allerdings unterliefen ihm jeweils kleine Entscheidungsfehler beim 1. und 3. Gegentreffer.

  18. #18

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    Heute wieder eine seltsame Aktion unseres Torwarts beim Gegentor!
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  19. #19
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    Meinst doch seinen ziemlich langsamen Antritt beim Weg zum 2. Pfosten beim Gegentor?

  20. #20

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    Dort wo er aus dem Tor rannte, das wirkte doch etwas seltsam.

    Minute 4:24
    https://www.youtube.com/watch?v=WfvwwnZvmuc
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  21. #21
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    Das wirkte nicht seltsam:Er hat sich schlichtweg verschätzt. Er dachte, er käme eher an den Ball als der Stürmer. Das war nicht der Fall. Fehler.

  22. #22
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    Das war fahrlässig und überflüssig. Nicht sein erster schwerer Patzer. Von Koubek halte ich gar nichts, er ist keinen Deut besser als Andreas Luthe, wird aber vorerst weiterspielen weil er 7,5 Millionen gekostet hat.

  23. #23
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    Ja, hier war er auch zu langsam. Liegt aber vermutlich auch daran, dass in seinem Heimatland kaum Wert auf das Mitspielen des Torwarts gelegt wird. Mit gutem Timing dann außerhalb des Strafraums Bälle abzulaufen und dann noch nur einfach weg zu pöhlen, sondern unter Gegnerdruck spielerische Lösungen zu suchen, da gibts selbst in Deutschland nur ganz wenige außer Manuel Neuer.

    Das sieht natürlich im Ergebnis ziemlich blöd aus, was Koubek da macht. Aber man sollte diese Aktion dennoch im Kontext zur gesamten Spielleistung sehen. Hier erkenne ich Fortschritte.

    Luthe war in der damaligen Situation mit großer Unruhe im und um die Mannschaft die ärmste Sau. Unter normalen Umständen wäre ihm mehr zuzutrauen gewesen.

  24. #24

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    Luthe hat ja bei Bochum immer konstante Leistungen gezeigt.
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  25. #25
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    Zitat Zitat von Tobias Beitrag anzeigen
    Luthe hat ja bei Bochum immer konstante Leistungen gezeigt.
    War aber dennoch nicht unumstritten und wurde dann ja während der Saison von Manuel Riemann abgelöst. Luthe ist aber ein Torwart, der zu herausragenden Leistungen fähig ist. Leider hat er bei Augsburg in der vergangenen Saison aufgrund einer Verletzung öfter unglücklich agiert.

  26. #26
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    Hat gegen Mainz 05 schon wieder eine haltbare "Gurke" kassiert. Es fehlt Koubek offensichtlich an den elementarsten Torwarteigenschaften.

  27. #27
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    Damit hast Du vollkommen Recht. Für mich wirklich fraglich, wie da gescoutet wurde.

    Ein geschultes Auge hätte am gesamten Bewegungsablauf gesehen, dass hier grundlegendes fehlt und auch nicht herstellbar/trainierbar ist. 10 Minuten Ansicht hätten ausgereicht (z.B. einmal Warmmachen).

  28. #28

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    Da wäre Jens Lehmann durchaus hilfreich gewesen....
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  29. #29
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    Hat gegen Union Berlin schon wieder gepatzt, aber Reuter und Schmidt halten an ihm fest, auch weil er unfassbare 7,5 Millionen Euro gekostet. Andreas Luthe ist mit Sicherheit nicht schlechter. Koubeks Fehler können noch den Klassenerhalt kosten, somt wird hier - da wiederhole ich mich - das Leistungsprinzip außer Gefecht gesetzt.

  30. #30
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    Man kann sich immer nur wiederholen: Bei Koubek fehlen grundlegende Dinge, die auch nicht antrainiert werden können. Eine deutliche Leistungssteigerung ist somit ausgeschlossen.
    Und noch einmal: Dies erkennt man nach 10 Minuten Beobachtung.

    Dieses desaströse Scouting (in sportlicher sowie wirtschaftlicher Hinsicht) will man sich nun aber nicht eingestehen.

  31. #31
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    Seine Leistung ist jede Woche genau wie Karius ein Schlag in die Fresse für die die hinter Ihm stehen, also Bank bzw. Tribüne.

    Mir unverständliche was die jede Woche denen erzählen, warum sie nicht spielen und sich weiter reinhausen sollen.




    der Wächter

  32. #32
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    Volle Zustimmung! Im Leistungssport eigentlich unvorstellbar.

  33. #33
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    In der Summe gebe ich euch recht, dass es nichts bringt, wenn man an der Torlinie einen guten Job macht, aber dann im Raum die Flanken schon deshalb nicht gut abläuft, weil man einfach viel zu langsam für die gegnerischen Angreifer ist. Der macht das doch nicht extra, um seine Mannschaft, den Trainer und das Publikum zu ärgern.

    Aber wo bitte wird schon ausreichend auf die Antrittsschnelligkeit der Keeper geachtet? Häufig kommt der Langsamste im Tor, weil es dort noch am wenigsten auffällt! Der bekommt dann die spezifischen technischen Automatisem eingeschliffen, fertig! Hauptsache er ist groß genug! Mit den Airbodys auf dem Trainingsplatz wird er dann schon fertig, weil die sich ja sowieso nicht bewegen. Doch spätenstens, wenn es in den Profibereich geht, wird dieses Defizit selbst für Laien sichtbar.

    Stellt sich also die Frage: soll man seine Kritik an die Keeper oder an die Scouts und Verantwortliche im Nachwuchsbereich richten, die dort nicht alle wichtigen Selektionskritieren anwenden?

    Man könnte sogar den DFB in die Pflicht nehmen! Zwar sollen die Auswahltrainer auch auf der Torwartposition die Talente sichten, jedoch gibt es (dank sehr guter Nationalkeeper) bis heute keine verbindlichen Selektionsmerkmale.

    Sorry, ein paar Hinweise findet man schon, aber sind sie brauchbar?

    Was will man mit dem Merkmal "Mut", wenn es doch gar keine Sportart gibt, die für Angsthasen und Feigliche besonders geeignet wäre und man häufig trotz mutigem Entgegenstellen den Ball trotzdem aus dem Netz fischen muß, weil es an Intelligenz, Entscheidungsfreude und Handlungsschnelligkeit fehlt ? Was nützt die Physis und die 20 cm mehr an Körperlänge, wenn man nicht lernt sich dort zu positionieren, wohin der Ball gespielt wird. Das sind alles noch Merkmale, die allenfalls für den sprunggewaltigen Hünen als Torlinienspieler gegolten haben.

    In der Schweiz gibt es zumindest einheitliche TW-Trainer und Torwartausbildungen. Ich will nicht sagen, dass die dort alles besser machen. Allerdings zeigt das Ergbnis, das selbst so ein kleines Land dank einfacher Regeln viele gute Keeper hervor bringt?

    Wenn man etwas ändern will, dann sollte man früh genug damit anfangen!

  34. #34
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    Genau damit hast Du Recht:
    Häufig kommt der Langsamste im Tor, weil es dort noch am wenigsten auffällt! Der bekommt dann die spezifischen technischen Automatisem eingeschliffen, fertig! Hauptsache er ist groß genug! Mit den Airbodys auf dem Trainingsplatz wird er dann schon fertig, weil die sich ja sowieso nicht bewegen. Doch spätenstens, wenn es in den Profibereich geht, wird dieses Defizit selbst für Laien sichtbar.

    Das kenne ich aus früheren Zeiten auch noch so. Gerade wenn es um Landesauswahlen ging, kamen z.B. in der C-Jugend Keeper ins Tor, die aussahen, als würden sie schon drei Jahre Senioren spielen.
    Gerade bei denen sahen die Bewegungsabläufe dann aber besonders übel aus.

    Mein für Koubek gewähltes Wort "behäbig" passte auch hier ganz gut.

    Aber beim FC Augsburg handelt es sich um eine Bundesliga-Mannschaft; somit um den von Dir genannten Profibereich. Und da hört für mich dann das Verständnis für die Verantwortlichen auf...

  35. #35
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    Koubek hatte Grippe. Die Verantwortlichen haben Luthe wieder ins Tor gestellt. Wie zufrieden war ihr mit seinen Leistungen?

  36. #36
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    Na endlich:Koubek muss bangen: Schmidt eröffnet das Torwart-Duell
    https://www.kicker.de/769410/artikel..._torwart_duell
    Quelle: Kicker.de

  37. #37
    Torwarttalent
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    Naja, man wird ja tauschen müssen. Warum, haben wir ja hier mehrfach erörtert.

    Vermutlich wird man aber argumentieren, dass sich Luthe im Training (und während der Koubek-Vertretung) so gut gemacht hätte.

    Koubek wird dann allmählich und ganz leise verschwinden.

    Den krassen Fehler der Verpflichtung wird man nie zugeben.

  38. #38

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    Sein Ansatz ist aber der "Vorsichtige"! Aber immerhin kommt der Trainer nun raus aus seiner Schlinge....
    torwart.de-Team

  39. #39

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    Wieder böse gepatzt...
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  40. #40
    Torwarttalent
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    Und das wird nicht besser werden, da einfach grundlegende Dinge fehlen. Zudem wird die Verunsicherung (sowohl beim Keeper als auch bei der Mannschaft) auch nicht geringer...

  41. #41
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    Martin Schmidt ist nicht zu beneiden. Schon seine Vorgänger-Kollegen mußten sich mit dem Problem plagen, keine klare Nr 1. im Tor zu haben. Dabei war Manuel Baum selbst mal Regionalkeeper und hatte somit noch einen besseren Einblick in das, was und wie ein Torwart sich was leistet!

    Allerdings hatte Schmidt den Mut zu sagen, dass sich alle auf den Torwart stürzen, wenn der patzt, aber die Vorderleute mit einem blauen Auge davon kommen, selbst wenn sie reihenweise patzen. Mir gefällt diese Aussage schon deshalb, weil sie so fair ist, die Schuld nicht immer nur beim Keeper zu suchen. Die Ergebnisse werden ja dadurch allein nicht besser, wenn man immer schnell einen Sündenbock findet!

  42. #42
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    Trotz Patzer: Schmidt baut weiter auf Koubek
    https://www.kicker.de/769850/artikel



  43. #43
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    Vielleicht bin ich zu streng mit ihm, aber meiner Meinung nach sind beide Tor haltbar. Beim 1. Gegentor geht er einfach zu Boden, als sich zu strecken, beim 2. kassiert er den Schuss im kurzen Eck, obwohl er sich schon dahin positioniert hart:
    https://www.youtube.com/watch?v=tZt5_PB9VCU
    Quelle:DAZN Highlights

    Es bestätigt sich auch hier, dass Koubek offenbar nicht bundesligatauglich ist.

  44. #44
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Beim ersten Tor fällt aus, daß er einen typischen Fehler in der Technik macht... er kann nicht fallen.
    Das er anstelle ein wenig zu drücken, hier nur kippt, geschenkt.
    Aber der Arm ist zunächst gestreckt, aber am Ende zieht er den Arm ein, weil er diesen benutzt, um damit seinen Fall abzufangen. Das ist furchtbar und zeigt einen essentiellen Fehler in der Ausbildung, also in dem Erlernen der Techniken.
    Denn der gestreckte Arm hätte vielleicht den Treffer verhindern können...

    Beim anderen Tor steht er einheitlich gut, nur - Ihm fehlt der Mut, anstelle aufrecht zu bleiben, Fläche zu bieten, dreht er sich nach links rückwärts weg, zieht so die Schulter und den Kopf aus der "Schusszone" und macht damit erst den Weg für den Ball frei...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  45. #45
    Amateurtorwart
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    Durch die vielen unterschiedlichen Kamera-Einstellungen werden sehr viele Detail-Fehler brutal ehrlich dokumentiert. So fällt auf, dass Augsburg´s Defensive ein Geschwindigkeitsdefizit hat. Letzendlich kann sich ein Keeper dann nicht gut wehren, wenn seine Vorderleute immer einen Tick zu spät kommen, weil ihr Antritt einfach zu schwach ist, um den Gegner bereits unmittelbar vor dem torgefährlichen Bereich entscheidend zu stören.

    Aber natürlich erkennt man einige technische Detail-Fehler beim Keeper, die dann den entscheidenden Unterschied machen, wenn der Gegner seine Torchancen konsequent zu Ende spielt. Koubek ist die totale Verunsicherung in seinen Aktionen anzumerken. Ob dies ein anderer Keeper deutlich besser hinbekommt, bleibt offen? Die Augsburger haben nicht nur ein Torwartproblem, sondern weitaus mehr "Baustellen"!

  46. #46
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    Irrt beim 0-1 gegen Gladbach planlos durch den Starfraum hinterher und lässt sich beim 1-3 viel zu früh fallen.
    https://www.youtube.com/watch?v=iQf-bon2HAs

  47. #47
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    Tja, auch der "Nach-Vorne-Abklatscher" kurz vor der Halbzeit darf so nicht ausgeführt werden.

    Was mir auch weiter auffällt: Seine Behäbgikeit (von mir bereits nach seinem ersten Spiel in Verl angesprochen) verbessert sich nicht.
    Sein Aufstehen nach Paraden (oder hier einem Lattentreffer) dauert gefühlt ewig.

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