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Thema: Torwarttrainer?

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  1. #1
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    Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, stelle ich fest, dass viele mir bekannte Torwarttrainer zwar durchgängig am Jammern und Meckern sind, allerdings - aus welchen Gründen auch immer - nicht den Schneid dazu haben, Konsequenzen aus ihrer misslichen und vermeintlich ungerechten Lage zu ziehen. Warum tut man sich so etwas an? Wenn man sich ungerecht behandelt fühlt und sich daran auch nach einem vermeintlich klärenden Gespräch nichts ändert, dann tut man sich selbst keinen Gefallen, wenn man dieser Tätigkeit weiterhin nach geht. Im Gegenteil, durch so eine Einstellung signalisiert man dem Verein doch nur, dass dieser sich alles erlauben kann. Ein Umdenken wird nicht erfolgen, wenn die Torwarttrainer nicht auf drastische Art auf diese Missstände hinweisen, indem sie ihre Tätigkeit beenden und sich nach Alternativen umsehen.

    Ob Job oder Hobby: Take it, change it or leave it. Entweder findet man sich mit der Ungerechtigkeit der Welt ab jammert nicht darüber oder man zieht die Konsequenzen. Ganz einfach. Ihr seid doch keine Marionetten.

  2. #2
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    Zitat Zitat von Paulianer Beitrag anzeigen
    Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, stelle ich fest, dass viele mir bekannte Torwarttrainer zwar durchgängig am Jammern und Meckern sind, allerdings - aus welchen Gründen auch immer - nicht den Schneid dazu haben, Konsequenzen aus ihrer misslichen und vermeintlich ungerechten Lage zu ziehen. Warum tut man sich so etwas an? Wenn man sich ungerecht behandelt fühlt und sich daran auch nach einem vermeintlich klärenden Gespräch nichts ändert, dann tut man sich selbst keinen Gefallen, wenn man dieser Tätigkeit weiterhin nach geht. Im Gegenteil, durch so eine Einstellung signalisiert man dem Verein doch nur, dass dieser sich alles erlauben kann. Ein Umdenken wird nicht erfolgen, wenn die Torwarttrainer nicht auf drastische Art auf diese Missstände hinweisen, indem sie ihre Tätigkeit beenden und sich nach Alternativen umsehen.

    Ob Job oder Hobby: Take it, change it or leave it. Entweder findet man sich mit der Ungerechtigkeit der Welt ab jammert nicht darüber oder man zieht die Konsequenzen. Ganz einfach. Ihr seid doch keine Marionetten.
    ...wenn ich deinen Schlusssatz mal ergänzen darf, Love it, change it, leave it or stay unhappy. Ich stimme dir absolut zu, denn das ist die ungeliebte Realität. Wenn jemand seinen Wert oder den Wert seiner Arbeit an der Bezahlung misst, dann haben wir hier ein tiefersitzendes Problem. Ich war drei Jahre beim DFB, habe irgendwann einmal gemerkt, dass die meisten um mich herum weniger als gar keine Ahnung vom TW-Training hatten und auch haben, habe mich eine Zeit lang darüber mächtig geärgert, bis mein Ärger so groß war, dass ich mich verabschiedet habe. Meine momentane Situation ist die, dass ich hier in Krefeld bei meinem "Heimatverein" die Torhüter trainiere und nur in dem Maße wie es meine Selbstständigkeit zulässt. Ich habe freiwillig auf eine Bezahlung X verzichtet weil der Verein, wie so viele in der Kreisklasse, klamm ist, bekomme allerdings alles was ich an Material benötige gestellt. Das Geld was ich als Aufwandsentschädigung bekomme, spende ich wieder und gut ist. Was für mich allerdings viel wertvoller ist, ist die Tatsache, dass meine Arbeit anerkannt wird. Wäre das nicht der Fall, würde ich auch daraus die Konsequenzen ziehen, denn in erster Linie steht bei mir der Spaß und die Leidenschaft. Ich arbeite mit den Jungs abgesehen vom TW Training auch an derer Persönlichkeitsentwicklung und bereite die auch mental vor. Wenn dann die jungen Kerle kommen und sich in Gesprächen öffnen und sich im Anschluss dafür bedanken, dann ist das Bezahlung genug für mich. Das ist dann ein Geben und ein Nehmen was mich persönlich erfüllt.
    Geändert von TW-Mentalcoach (26.02.2013 um 20:05 Uhr)

  3. #3
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  4. #4
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    Zitat Zitat von HannSchuach Beitrag anzeigen
    @ TWTR90: Respekt und Daumen hoch
    Dito, klasse Sache!
    “Mach' das Beste aus dir selbst, denn das ist alles, was du hast.”



  5. #5
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    Zitat Zitat von Paulianer Beitrag anzeigen
    Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, stelle ich fest, dass viele mir bekannte Torwarttrainer zwar durchgängig am Jammern und Meckern sind, allerdings - aus welchen Gründen auch immer - nicht den Schneid dazu haben, Konsequenzen aus ihrer misslichen und vermeintlich ungerechten Lage zu ziehen. Warum tut man sich so etwas an? Wenn man sich ungerecht behandelt fühlt und sich daran auch nach einem vermeintlich klärenden Gespräch nichts ändert, dann tut man sich selbst keinen Gefallen, wenn man dieser Tätigkeit weiterhin nach geht. Im Gegenteil, durch so eine Einstellung signalisiert man dem Verein doch nur, dass dieser sich alles erlauben kann. Ein Umdenken wird nicht erfolgen, wenn die Torwarttrainer nicht auf drastische Art auf diese Missstände hinweisen, indem sie ihre Tätigkeit beenden und sich nach Alternativen umsehen.

    Ob Job oder Hobby: Take it, change it or leave it. Entweder findet man sich mit der Ungerechtigkeit der Welt ab jammert nicht darüber oder man zieht die Konsequenzen. Ganz einfach. Ihr seid doch keine Marionetten.
    Pauli, es geht nicht ums jammern. Wenn ich den Wert meiner Arbeit an den Keepern nicht sehen würde, hätte ich den Verein längst gewechselt. Angebote anderer Vereine liegen mir durchaus vor (TwT sind ja rar gesäht). Nur muß man, wenn man sich fragt warum es relativ wenig TwT gibt, auch fragen warum es so ist und welche Probleme es gibt. Diese habe ich in meinem Fall mal aufgezeigt. Ich habe auch Jugendtrainer im Verein, die sich regelmäßig bei mir bedanken und schwärmen wie gut sich ihre Torhüter entwickelt haben seitdem ich sie trainiere. Meine Torhüter der 1en Mannschaft hatten angeboten selbst meine Spritkosten auszugleichen, damit ich sie weiter trainiere. Das positive Feedback von den Spielern ist da, ansosnten würde ich es mir nicht antun. Aber es ist halt auch immer mit Schwierigkeiten und Hürden verbunden. Und nicht jeder ist bereit dies in Kauf zu nehmen.
    Früher war er der Panther im Verein, neulich meinte jemand: "Guck mal! Ein fliegendes Schwein!"

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